Ausstattung


Kuppel

Baader (BRD), elektronisch gesteuert. Durchmesser: 4 Meter (10-15 Personen). Doppelschalig (Kunstharz), außen mit Titanoxid beschichtet (das Kuppelinnere soll stets Schattentemperatur haben, um Luftströmungen minimal zu halten).

Montierung

Parallaktische ("deutsche") Montierung (Dobbins, USA) auf Betonsäule. Die Säule ist vom Kuppelboden schwingungsmäßig entkoppelt.
Die computergesteuerte Nachführung (Koch FS2) ermöglicht das automatische Anfahren von Objekten, die mit freiem Auge gar nicht sichtbar sind. Die Steuerung ist auch vom PC aus möglich.

 

Teleskope in der Kuppel:

Spiegelteleskop: 12,5" Cassegrain (32 cm Spiegel), Öffnungsverhältnis f:15 (476 cm Brennweite).

Linsenteleskop:

  • 6" Celestron Achromat (15 cm Objektivdurchmesser), Öffnungsverhältnis f:8 (121 cm Brennweite)

Montierung und Teleskope wurden von der Firma Markus Ludes - apm telescopes (Deutschland) bezogen.

 

 

Cassegrain

 

Achromat

 
Okular (mm)
Vergrößerung
AP (mm)
Vergrößerung
AP (mm)
45mm Celestron Ultima
105 x
3,0
27 x
5,6
30mm Vixen LV 60°
160 x
2,0
40 x
3,8
25mm TAL König 58° 190 x 1,7 48 x 3,1
20mm König 60° 240 x 1,3 60 x 2,5
24-8mm Baader Hyperion Zoom 48°-68° 200 - 600 x 1,6 - 0,53 50 - 150 x 3,0 - 1,0
6,5 - 4,4mm Planetary Zoom 58° - - 185 - 273 x 0,8 - 0,55
17mm Plössl
280 x
1,1
72x
2,1
10mm Plössl
480 x
0,7
122x
1,3
6,3mm Plössl
(756 x)
0,42
194x
0,8

 

Diese Tabelle erläutert die optischen Möglichkeiten der beiden Teleskope. Der Satz von Okularen ergibt die möglichen Vergrößerungen, die von 27-fach (Linsenteleskop) bis zu 756-fach (Spiegelteleskop) reichen, wobei der letzte Wert nur ein theoretischer ist: Unter einer Austrittspupille von 0,5mm kann die menschliche Netzhaut das Bild nicht mehr auflösen, es wird unscharf. Die optimale Vergrößerung hängt außerdem von den Sichtbedingungen, der Luftunruhe und der Art des Beobachtungsobjektes ab. In unseren Breiten sind wetterbedingt Vergrößerungen über 250fach nur sehr selten nutzbar. Die Vergrößerung berechnet man mit: f(Obj)/f(Ok)    (Objektivbrennweite durch Okularbrennweite)

AP bezeichnet den Durchmesser der Austrittspupille, womit das aus dem Okular austretende Lichtbündel gemeint ist.  Für maximale Bildfeldhelligkeit sollte das gesamte austretende Licht durch die Augenpupille fallen. Deren Durchmesser (voll dunkeladaptiert) nimmt im Laufe des Lebens ab: von ca. 8mm (als Kleinkind) bis ca. 5 mm (über 60) im Mittel (mit großer Streuung: hier etwa die Pupillendurchmesser von 1263 Personen unterschiedlichen Alters aus einer Quertestung).

Zu große Werte der Austrittspupille bringen also Verlust an Licht mit sich, zu kleine Werte bringen keinen Gewinn mehr, insbesondere bei schlechten Luftverhältnissen.
Berechnung: AP=D(Obj)/V     (Objektivdurchmesser durch Vergrößerung)

 

Weitere Ausstattung

 

  • Okular Baader Microguide

  • Blaze Spektrograph (Baader)

  • Barlow-Linse 2x (Baader)

  • Diverse Filter 2" und 1,25": Polarisation, Graufilter, Farbfilter, Nebelfilter (OIII), Spezialfilter zur Sonnenbeobachtung (Baader Solar Continuum)

  • Binokularset

  • Herschel-Keil (Sonnenbeobachtung)

  • Huygens-Okulare und Sonnenprojektionsschirm

  • Zenitprismen

  • Aufsätze mit Filterfolie (Sonnenbeobachtung)

  • WebCam+PC

  • Imaging Source (CCD Planetenkamera)
  • Coronado Sonnenteleskop

 


 

Für den mobilen Einsatz steht außerdem ein 5" Bresser Refraktor auf einer motorisierten Vixen Polaris Montierung sowie ein GSO Dobson Teleskop mit einer Öffnung von 25 cm und einer Brennweite von 125 cm zur Verfügung, das auch über digitale Teilkreise verfügt (und damit via Bluetooth die aktuell beobachtete Himmelsregion auf Sternkartenapps am Smartphone übertragen kann).

 

 

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